Farbe

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Rum ist das einzige destillierte Getränk, das es in den unterschiedlichsten Farbnuancen gibt:

 

Junger Rum ist klar und farblos.

Wenn Rum in Eichenfässern lagert, ergeben die natürlichen Tannine im Holz einen goldenen Farbton, der sich nach mehreren Jahren zu einem dunklen Braun verändert. Einige Spiced Rums können sogar fast schwarz wirken.

Da Holz ein natürlicher, lebendiger Stoff ist, kann es beim gleichen Rum in unterschiedlichen Fässern zu andersartigen Farbausprägungen kommen. Hinzu kommt, dass vor der Abfüllung der gereiften Spirituosen Wasser beigefügt wird, um den Alkoholanteil des Rums zu verringern dadurch ändert sich zwangsläufig auch seine Farbe. Deshalb wird bei vielen Rums Karamell – manchmal auch karamellisierter Zucker – hinzugefügt, um entsprechende Anpassungen vorzunehmen.  Heutzutage erwarten Kunden konstante Leistungen, das trifft auch auf die Farbe von Rum zu. Außerdem überlassen viele Hersteller nichts dem Zufall und wollen Ihren Rums die aus ihrer Sicht optimale Farbe verleihen.

Heller oder weißer Rum hingegen wird entweder im Edelstahltank ausgebaut oder aber gefiltert. Um die Kunden zufrieden zu stellen, die lieber einen weicheren Geschmack bevorzugen, lassen die Destillerien den Rum zur Geschmacksverbesserung reifen. Anschließend  filtern sie ihn mit Karbon, um jegliche Farbe zu entfernen, die er möglicherweise angenommen hat. Karbonfilter können auch einige der  Schadstoffe oder Unreinheiten beseitigen, was die Gefahr von Kopfschmerzen am nächsten Tag stark verringert.

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